AGG-Schulung für KMU: Warum Antidiskriminierung auch für kleine und mittlere Unternehmen Pflicht ist

Ist eine AGG-Schulung auch für kleinere Unternehmen Pflicht? Ganz klar: ja. Denn Diskriminierung kann überall passieren – unabhängig von der Unternehmensgröße. Gerade in kleinen Teams wirken sich Konflikte oft unmittelbarer aus. In diesem Artikel erfahren kleine und mittlere Unternehmen (KMU), warum eine Schulung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auch für sie wichtig ist, welche Vorteile sie bringt – und welches Lernformat sich besonders eignet.

Diskriminierung betrifft alle – auch kleine Unternehmen

Diskriminierung am Arbeitsplatz wird häufig mit großen Strukturen assoziiert – mit Konzernen, komplexen Hierarchien und anonymen Prozessen. Doch die Realität sieht anders aus: Ungleichbehandlung, Ausgrenzung oder Mikroaggressionen entstehen überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten – unabhängig von der Größe eines Unternehmens.

Gerade in kleinen Teams können solche Vorfälle besonders belastend sein. Konflikte wirken unmittelbarer, Spannungen sind für alle spürbar – und schon ein einziger diskriminierender Vorfall kann das Vertrauen dauerhaft erschüttern. Hinzu kommt: In kleineren Organisationen fehlen oft feste Prozesse für den Umgang mit Beschwerden oder klare Zuständigkeiten für Gleichbehandlungsfragen.

Rechtlicher Schutz durch das AGG – unabhängig von der Unternehmensgröße

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt für alle Arbeitgebenden – vom Start-up mit 5 Mitarbeitenden bis zum global agierenden Unternehmen. Es verpflichtet zur Prävention von Diskriminierung, zum Schutz der Beschäftigten und zur Aufklärung über Rechte und Beschwerdemöglichkeiten. Wer im Falle eines Verstoßes keine geeigneten Schutzmaßnahmen vorweisen kann, trägt das volle rechtliche Risiko.¹

¹AGG § 12:
(2) Der Arbeitgeber soll in geeigneter Art und Weise, insbesondere im Rahmen der beruflichen Aus- und Fortbildung, auf die Unzulässigkeit solcher Benachteiligungen hinweisen und darauf hinwirken, dass diese unterbleiben. Hat der Arbeitgeber seine Beschäftigten in geeigneter Weise zum Zwecke der Verhinderung von Benachteiligung geschult, gilt dies als Erfüllung seiner Pflichten (…)

Sensibilisierung, die sich lohnt – auch für kleine Teams

Die gute Nachricht: Wirksame AGG-Schulungen sind längst keine Frage der Ressourcen mehr. Digitale Lernformate wie E-Learnings machen es möglich, Inhalte flexibel, effizient und kostengünstig zu vermitteln – auch in kleinen Organisationen mit knappen Budgets oder ohne eigene Schulungsabteilung.

Mit standardisierten Modulen lassen sich gesetzliche Anforderungen erfüllen, alle Mitarbeitenden erreichen und gleichzeitig ein gemeinsames Verständnis von Respekt und Gleichbehandlung fördern. Das stärkt die Kultur – und reduziert das Risiko.

Unser Ansatz: AGG-Schulungen, die wirken

Wir bei Respektvoll Miteinander bieten digitale Schulungsformate, die speziell für diese Anforderungen entwickelt wurden: kompakt, flexibel und rollenspezifisch. So wird Antidiskriminierungsarbeit nicht zur Hürde – sondern zur Chance, auch in kleinen Teams eine starke Haltung sichtbar zu machen.

Darum wirkt unser E-Learning zu AGG und Antidiskriminierung:

  • Kurz, klar, rechtssicher: In nur 18 Minuten alle Anforderungen an eine AGG-Unterweisung erfüllen – geprüft von Fachjurist*innen.
  • Mitten aus dem Arbeitsalltag: Reale Situationen, interaktive Entscheidungsfragen und praxisnahe Reflexion – statt trockener Theorie.
  • Für alle Rollen im Unternehmen: Ob Mitarbeitende, Führungskräfte oder HR – die Inhalte passen sich individuell an.
  • Fallorientiert und anschaulich: Mit Storytelling und konkreten Beispielen werden auch Graubereiche verständlich.
  • Aktivierendes Lernerlebnis: Animationen, Quizformate, inklusive Gestaltung und klare Lernerfolgskontrolle sorgen für maximale Wirkung.
  • Nachhaltig abrufbar: Dank Refresher-Funktion jederzeit auffrischbar – auch lange nach der ersten Durchführung.
  • International einsetzbar: Mehrsprachig und anpassbar auf unterschiedliche Zielgruppen und Unternehmenskontexte.

Fazit: Kein Team ist zu klein für eine faire Kultur

Ob 10 oder 10.000 Mitarbeitende – ein respektvoller Umgang ist keine Frage der Größe, sondern der Haltung. Wer Gleichbehandlung im Alltag leben will, braucht Wissen, Sensibilität und klare Strukturen. Eine AGG-Schulung ist der erste Schritt – und heute einfacher umzusetzen als je zuvor.

Wie handhabt Ihr das Thema AGG in kleinen Teams?

  • Gibt es bereits eine Schulung oder einen Plan dafür?
  • Nutzt Ihr digitale Formate – oder sucht Ihr noch eine passende Lösung?
  • Wie schafft Ihr ein gemeinsames Verständnis von Respekt und Fairness im Arbeitsalltag?

Wenn Ihr Euch intensiver mit dem Thema beschäftigen möchtet, unterstützen wir Euch gern mit einem kostenfreien Testzugang oder einem Beratungsgespräch.

Respektvolle Grüße
Martin Uhrig

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine rechtliche Beratung.

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Martin Uhrig

ist Gründer von Respektvoll Miteinander. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er innovative E-Learning-Lösungen zu Antidiskriminierung und respektvoller Unternehmenskultur. Als CODA (Kind gehörloser Eltern) bringt er eine besondere Perspektive mit – und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass in Unternehmen alle faire Chancen erhalten und sich zugehörig und wertgeschätzt fühlen.

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